Das erste Mähen am 21. August 2021

Auf den ersten Blick blutet einem ja wirklich das Herz. Wir haben im letzten Jahr ein kostbares autochthones Saatgut gesät, in diesem Jahr ist es so richtig zur Blüte gekommen – und jetzt haben wir ein Drittel des summenden Ackers gemäht. Warum?

Weil es für die Entwicklung des Artenreichtums auf dem summenden Acker von größter Bedeutung ist.

Wir haben aus einem ehemaligen Biofeld einen summenden Acker gemacht - und jetzt soll über die weiteren Jahre eine richtige artenreiche Wiese mit Streuobst werden. 

Die Herausforderung dabei ist, dass unsere Ackerböden durch das Düngen fett sind. Doch viele der von uns gesäten Pflanzen vertragen diesen fetten Boden nicht. Wollen wir also wirklich etwas für den Artenschutz und die Artenvielfalt tun, dann haben wir den summenden Acker mindestens einmal pro Jahr zu mähen – und das Mahdgut abzufahren. Denn alles, was auf dem Acker steht - oder liegenbleibt - ist wieder Dünger.

In circa vier Wochen werden wir das zweite Drittel mähen, danach das letzte Drittel. So bleibt über das Jahr ein konstantes Blütenangebot bestehen. Gemäht wird nur vormittags, da sich gegen Abend viele tagaktive Insekten zum Schlafen in die Vegetation begeben.

Am Ende bleibt ein Altgrasstreifen stehen, so dass ein Teil des summenden Ackers auch über den Winter Deckung und Samen für die Insekten und Vögel bieten kann.

Wir haben also wieder einmal etwas über die Natur und von der Natur gelernt. Vielleicht ja auch für unsere Ernährung ... ;-o))

 

Schulausflüge zum summenden Acker 

Ende Juli hatten der summende Acker und ich Besuch. Eine erste und zwei zweite Klassen der Grundschule in Windach nutzten meine Einladung und das sommerliche Wetter und machten kurz vor den Sommerferien ihren Schulausflug zum summenden Acker.

An diesen drei Vormittagen summten und brummten auf dem Blühacker nicht nur Bienen und Insekten, sondern auch Schulkinder mit Becherlupen und Malblöcken, Lehrerinnen und auch ein paar Eltern.

Den Schülerinnen und Schülern hat´s sichtbar Freude gemacht – und mir natürlich auch … ;-o))

 

Das ist der summende Acker Ende Juli

Sie werden vielleicht schmunzeln, denn die Fotos mit den Pflanzen und Insekten lesen sich wie die Speisekarte eines Bio Gourmet-Restaurants. Vor allem die Wilde Möhre hat sich zum kulinarischen Leckerbissen auf dem summenden Acker entwickelt, doch auch Ackerwitwenblume und Ackerkratzdistel scheinen köstlich zu schmecken.

Doch sehen Sie selbst und genießen Sie die wunderschönen Fotos - mit Ihren Augen ... ;-o)) 

 

Die wunderschönen Fotos: kommen wieder von unserer Patin Martina Knake, die Pflanzen- und Insektenbestimmung von unserem Experten Prof. Dr. Hanno Schäfer.

Und auch diesmal: Meinen herzlichsten Dank an Sie beide ... ;-o))

 

Der summende Acker Anfang Juli

Wunderschöne Fotos - wieder von unserer Patin Martina Knake. Herzlichsten Dank ... ;-o))

 

Unser großes Feldschild steht!

Ende Juni war es jetzt endlich soweit. 

Am 30. Juni 2021 wurde unser großes Feldschild in einem Pressetermin feierlich der Öffentlichkeit vorgestellt. Anwesend waren von links nach rechts: Michael Klas (Bio Landwirt), Rebecca Pilz (Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Landesberg), Veronika Peters (unsere Grafikerin), Erich Klas (Bio Landwirt und Initiator des summenden Ackers) und Bürgermeister Richard Michl (Gemeinde Windach).

Von der Presse waren Daniela Oesterle (Kreisbote Landsberg) und Gerald Modlinger (Landesberger Tagblatt) gekommen. Beide zeigten sich vom Projekt beeindruckt.

Und das haben Sie über unseren summenden Acker geschrieben:

Landsberger TagblattHIER geht´s zum Artikel

Kreisbote Landsberg HIER geht´s zum Artikel        

Doch bevor unser großes Feldschild eingeweiht werden konnte und jetzt auch bestaunt werden kann, wurde schweres Gerät aufgefahren, gebohrt und betoniert. Jetzt können Sie den summenden Acker sogar aus der Ferne erkennen und ihn in der Landschaft südlich von Windach viel leichter finden.

Die Fotos auf unserem Feldschild stammen übrigens von Luisa Lehmann. Sie hat im letzten Jahr auf dem summenden Acker kartiert - für Ihre Masterarbeit.

 

Der summende Acker Ende Juni

Welch` eine Blütenpracht - obwohl erst gut die Hälfte aller Kräuter und Kulturpflanzen aus der Saatgutmischung zur Blüte gekommen sind.
Da geht also noch viel mehr ... ;-o))

Die Fotos wurden von Martina Knake, einer unserer Patinnen aus Windach, aufgenommen.

Vielen herzlichsten Dank dafür ... ;-o))

 

Der summende Acker Mitte Juni

Auch diese Fotos wurden von Martina Knake, einer unserer Patinnen aus Windach, aufgenommen.

 

Der summende Acker Anfang Juni 2021

Die Fotos wurden von Martina Knake, einer unserer Patinnen aus Windach, aufgenommen.

Vielen herzlichsten Dank dafür ... ;-o))

 

Die neue Frühjahr- und Sommerkollektion 2021 ist aufgeblüht - und wird auch schon "anprobiert"

Alle Fotos sind von Erich Klas aufgenommen.

 

Ganz neu im Blütenreigen: der Spitzwegerich und ganz bald auch die Wiesen-Margeriten

Herzlichsten Dank für die schönen Fotos, liebe Manuela - auch eine Patin vom summenden Acker

 

Blütenzauber und Blütentanz - der summende Acker an Christi Himmelfahrt - Mitte Mai 2021

Monatelang war alles kahl, grau, braun und trist. Und jetzt ist er da, der Mai - und die Natur zeigt sich in ihrem buntesten und prachtvollsten Kleid, als hätte es nie einen Winter gegeben. Wir kommen jedenfalls aus dem Staunen nicht mehr heraus, denn der Blütenzauber, der sich auf dem summenden Acker gerade entfaltet, ist einfach zu schön anzusehen.

Machen` s Ihre Augen und Ihr Herz ganz weit auf und staunen` s mit uns über diesen Blütentanz - und mögen die Wildbienen, Hummeln und viele andere Insekten und Tiere bald auch eine solche Freude dran haben wie Sie und ich.

Die schönen Fotos stammen übrigens von einer Patin, die ganz nah beim summenden Acker wohnt. Liebe Martina, herzlichsten Dank dafür!

 

Der summende Acker Ende April 2021 - er blüht auf für den Wonnemonat Mai

Hier sehen wir den summenden Acker Richtung Windach und einen stolzen Raben in "seinem" Terrain.

Wenn Sie genauer hinschau` n, dann wachsen und laben sich schon ein Ackerstiefmütterchen, ein Duett aus Lichtnelke und Barbarakraut, ein Ackerschachtelhalm, eine Rote Lichtnelke mit Wollschweber, ein Löwenzahn, ein Persischer Ehrenpreis und ein Rapsweissling.

Professor Schäfer, einer unserer Experten, ist ganz glücklich: "Da blüht ja schon einiges - und auch einiges, was im letzten Jahr noch nicht zur Blüte gekommen war ... ;-o))"

Übrigens: Einige dieser schönen Fotos stammen von einer der Patinnen des summenden Ackers. Herzlichsten Dank dafür ... ;-o))

 

Der summende Acker Ende März 2021 - am Palmsonntag

Hier wachsen schon die Wegdistel, die Weiße und Rote Lichtnelke, die Wilde Möhre und die Ackerwitwenblume.
Und wir können sagen: Der summende Acker hatte Besuch von einem Wildschwein ... ;-o))

 

Bericht vom Zoomenden Acker am 24. März 2021


Bis wir uns live und ganz persönlich zum Gespräch in größerer Runde begegnen können, wird´s wohl noch etwas dauern. Und so haben wir uns auf dem Online-Acker via Zoom getroffen. Erich Klas, Jutta Mettler vom Team und Isabella Maria Weiss begrüßten dort zwölf interessierte und engagierte Teilnehmende.

„Diese tollen Menschen geben mir Mut weiterzumachen und bestätigen mir, dass der Weg, den wir eingeschlagen haben, der Richtige ist … ;o))“, war der Schlusssatz von Erich Klas.

Und wenn Sie  genauer wissen wollen, worüber wir gesprochen haben, dann finden Sie all das im Bericht.




Bericht Zoomender Acker 24032021_Website.pdf
 

Erste Bodenprobenahme am 08. März 2021 

Fördert unser Projekt den Humusaufbau und dient so dem Klimaschutz?
Am 08. März war`s soweit.

Dr. Martin Wiesmeier von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft war zur ersten Bodenprobenahme auf dem summenden Acker.

Gesunde und lebendige Böden sind die größten Kohlenstoffspeicher der Erde. Humus ist dabei die wichtigste Komponente. Die landwirtschaftlich genutzten Böden in Bayern sind nur noch zu etwa 50 Prozent kohlenstoffgesättigt. Doch durch eine veränderte Landnutzung wie einen summenden Acker kann Humus wieder gezielt aufgebaut werden.  Ob dies auch auf eine Blühfläche wie unseren summenden Acker zutrifft, dazu gibt es noch zu wenig Daten. Und genau deshalb ist unser Projekt interessant.

Herr Wiesmeier geht davon aus, dass bei einem längerfristigen Projekt - wie dem summenden Acker - durchaus mit einem Anstieg der Humusbildung zu rechnen ist. Die Humusbildung hängt vor allem von den Einträgen organischer Substanz über die Wurzeln ab. Dafür braucht es eine starke und vor allem unterschiedlich tiefe Durchwurzelung der Böden, die bei einer Blühfläche gegeben ist.

Die erste Bodenprobenahme ist nun erfolgt, um die aktuellen Kohlenstoffvorräte der Blühfläche zu bestimmen.  Die Proben werden nun ausgewertet und dann als erste Ergebnisse auf einer Schautafel neben dem summenden Acker veröffentlicht.

Für den Nachweis eines Humusaufbaus ist eine erneute Probenahme nach etwa drei Jahren erforderlich.  Also warten wir´s ab …


Hier sehen Sie die Entnahme der Bodenproben mit Stechzylindern. Anhand der entnommenen Proben werden dann im Labor die Lagerungsdichte des Bodens sowie die Gehalte von Kohlenstoff und Stickstoff bestimmt.
 

Der summende Acker Anfang März 2021

 

Der summende Acker wird zur Streuobstwiese - und summt in Zukunft noch viel mehr

Als Öko-Landwirt durch und durch weiß ich: Ein Blühacker kann nur der Anfang sein. Er ist nur ein allererster Schritt in die richtige Richtung. 

Und so hab` ich eine Entscheidung getroffen: Der summende Acker wird weiter aufgewertet mit einem Streuobstprojekt.

Ab diesem Herbst werden wir auf dem summenden Acker und auf weiteren Wiesen- und Ackerflächen Obstbäume anpflanzen. Alte Sorten und Hochstammbäume, damit eine Streuobstwiese draus werden kann. Die ist nämlich noch viel wertvoller für die Natur, für uns selbst und unsere Kinder - und für die Zukunft dieser Welt. Denn:

Streuobstwiesen sind die Regenwälder Europas.

Wenn sich alles gut entwickelt, ist in circa 50 bis 80 Jahren eine richtige Streuobstwiese draus geworden - voller Insekten, Vögel und Fledermäuse. Und ja, das ist eine sehr lange Zeit - fast ein Menschenleben. Doch so ein Baum nimmt sich fürs Wachsen halt seine Zeit. 

Schon sehr bald können Sie Pate*in werden für einen Baum. 

Pflanzen werden wir Apfel, Birne, Süß- oder Sauerkirsche, Zwetschge, Quitte, Mirabelle, eventuell sogar Pfirsich, Haselnuss, Walnuss oder Marone. 

Die ersten Früchte werden nach circa drei bis fünf Jahren zu ernten sein – je nach Baum.

Für die Wildbienen ist das Obst-Ernten kein Problem. Denn zur Erntezeit haben sie ihre Aktivitäten auf dem summenden Acker längst eingestellt. Und die anderen Tiere, die den summenden Acker besuchen, müssen fürs „Ernten“ nicht so lange warten wie Sie. Für die bietet er sofort viel mehr Nahrung und Nistmöglichkeiten.

Vielleicht schließen Sie jetzt erst einmal die Augen und stellen sich Ihre Streuobstwiese vor. Und ganz bald gibt`s HIER dann auch die ersten Informationen zu den Patenschaften.


 

Bienenhotels aus Ton

Seit November ist Susanna Bergmann vom "Atelier zum guten Ton" in Eresing Patin des summenden Acker.

Warum: "Anfang des Jahres hab` ich alle meine Mitgliedschaften und Spendenaufträge auf den Prüfstand gestellt. Meine Kriterien dabei waren, ob ich mit meinem Beitrag hier in der Region etwas Sinnvolles bewirke und ob ich auch selbst sehen kann, was mit meinem Geld passiert."

Geblieben sind zwei Projekte. Eines davon die Patenschaft für den summenden Acker.

In ihrem  Atelier zum guten Ton töpfert sie - neben schöner Gebrauchskeramik - auch Bienenhotels.

Und hier stellt sie sich selbst a bisserl vor: Susanna Bergmann



Bienenfleißige Solidarität - Jetzt fliegen die Bundestags-Bienen für den summenden Acker

Seit dem 17. Oktober 2020 ist es soweit! 

Die Bundestags-Bienen im Berliner Regierungsviertel fliegen jetzt auch für Ihre wilden Arbeitskolleginnen vom summenden Acker! Erich Klas war zur Übergabe der Patenschafts-Urkunde im Innenhof des Paul-Löbe-Hauses.

"Seit mehr als fünf Jahren gibt es jetzt die Bundestags-Bienen", weiß Daniel Holstein zu berichten. Er ist Imker und Mitarbeiter von Oliver Krischer, MdB von Bündnis 90 / die Grünen. Angefangen hat alles mit einem kleinen Schaukasten neben der Reichstagswiese. Heute fliegen acht Völker in den naheliegenden Tiergarten.

Berlin ist insgesamt eine grüne Stadt mit vielen Blühbäumen. Es gibt eine gute Abfolge von Obstbäumen (in 85.000 Schrebergartenparzellen), Ahorn, Kastanie, Robinie und Linde, so dass der Honigertrag in Berlin-Mitte zu den besten Erträgen in der ganzen Republik gehört. Die diesjährige Ernte war allerdings durchwachsen. Im Frühjahr kamen die Völker nicht richtig in Schwung. Und durch die Trockenheit zwischendurch haben die Pflanzen weniger Nektar produziert. Der Honigertrag im Sommer war durchschnittlich. Unter dem Volk von Bienenkönigin Annalena befindet sich seit diesem Jahr eine Waage, so dass sowohl der Honigertrag wie auch die Vorräte nachvollzogen werden können.

Den Bundestags-Bienen geht es also relativ gut. Denn in der großen Stadt sind sie von der Chemie und den Monokulturen weitgehend verschont, die ihren wilden Arbeitskolleginnen auf dem Land das Leben schwer machen. Und so haben "die Bienen in der großen Stadt" eine Entscheidung getroffen und eine Patenschaft übernommen.


Der Honig der Bundestags-Bienen wird an ausländische Staatsgäste verschenkt und an die Abgeordnetenbüros im Bundestag verkauft

Besuchergruppen schauen sich die Bienenstöcke gerne an, Kitas und Schulklassen informieren sich und es gibt einen regen Austausch mit den Imkern der FU Berlin.

Bei den Besuchertagen des Bundestages sind die Bundestags-Bienen ein fester Programmpunkt und werden auch gut nachgefragt.




 

Der summende Acker Mitte November - vier Tage vor dem letzten Mähen


Am Mittwoch, den 18. November wurde der summende Acker gemäht.

Die große bunte bayrische Brotzeit für Bienen, Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten und Tiere ist damit beendet. Zumindest für dieses Jahr.
Doch ganz hat er seine Aufgabe damit noch nicht erfüllt. Denn auch im Winter liefern die Samen noch Futter für die Tiere.
Lasst` sie euch schmecken!
 

Der summende Acker Ende Oktober 

Von links nach rechts wachsen hier: ein verspäteter Klatschmohn, ein paar Kornblumen und weiße Lichtnelken.

 

Liste der kartierten Wildbienenarten auf dem summenden Acker im Jahr 2020 

Hier ist sie! Die Liste der kartierten Wildbienenarten auf dem summenden Acker in seinem ersten Jahr.
Gefunden hat die Master-Studentin der TU München insgesamt 19 Arten. Zwei der Arten kamen nur auf den Vergleichsflächen vor. 
Auf der kleinen Ackerfläche summten insgesamt 77 Individuen, 49 Individuen auf der großen Fläche. 43 Individuen waren auf der Vergleichsfläche unterwegs.
Einige der Individuen konnte sie nur auf Gattungsebene bestimmen, einige wenige gar nicht.
Aktuell ist die Master-Studentin mit der Auswertung der Daten beschäftigt.

Die Artenliste des summenden Ackers aus dem Jahr 2020 finden Sie hier zum Download.
Artenliste_2020_summender Acker.pdf
 

Wissenschaftliche Kartierung von Juli bis August 2020

Und wieder gibt`s einen kleinen Bericht der Master-Studentin der TU München von ihrer Kartierung auf dem summenden Acker:
"Ich habe mittlerweile sechs verschiedene Bienengattungen auf den Blühäckern gefunden. Und von den angesäten Wildkräutern blühen bereits folgende Arten: Schafgarbe, Kornblume, Wiesen-Flockenblume, Wilde Möhre, Weißer Steinklee, Esparsette, Klatschmohn, Rote Lichtnelke, Weiße Lichtnelke und Rot-Klee."

Und es gibt auch neue Fotos zu bestaunen ... ;-o))
Von links nach rechts: eine Schmalbiene auf Galinsoga ciliata (Behaartes Knopf- oder Franzosenkraut), auf einem Klatschmohn und auf einer Gänsedistel

Von links nach rechts: eine Schmalbiene auf Persicaria lapathifolia (Blasse Persicaria, auch Ampferknöterich oder Weide Unkraut genannt), eine Honigbiene auf Buchweizen, eine Furchenbiene auf Fallopia convolvulus (Schwarzbinde oder auch wilder Buchweizen genannt)

 

Sofia - unsere hundertste Patin


"Darf ich mich vorstellen: Mein Name ist Sofia. 

Ich bin die hundertste Patin des summenden Ackers. Jetzt bin ich Patin von einem Stück Blumenwiese und das ist sehr schön! Denn die Bienen haben etwas zu essen und viele Tiere haben ein zu Hause."

Die Patenschaft war eine große Überraschung: "Sie ist ein Geschenk vom Chef von meiner Mama und der ist meganett!"

"Und jetzt kann ich meine Blumenwiese immer wieder einmal besuchen und ich kann dann ein bisschen was darüber erzählen - als kleine Reporterin von der Blumenwiese."

Die Übergabe der Paten-Urkunde an Sofia (mit ihrer Mama Sandra). 
Sofia: "Die Urkunde hängt jetzt in meinem Zimmer an der Wand und die Schokolade, die´s noch dazu gab, ist schon in meinem Bauch. Mmmhhhh .... "

 

Überraschender Besuch aus Mecklenburg-Vorpommern


Mitte Juli hatte der summende Acker hohen Besuch aus Mecklenburg-Vorpommern.

Die Abteilungsleiterin aus dem Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern Marion Zinke
nutzte ihre Urlaubstage in Bayern, um sich über unser Projekt und die besondere Blühmischung zu informieren, denn Blühflächen für Bestäuber sind auch in Mecklenburg-Vorpommern ein wichtiges Thema.

Interessantes Detail aus dem Gespräch:
Mecklenburg-Vorpommern hat die landwirtschaftlichen Möglichkeiten für eine Blühfläche von fünf auf zwanzig Hektar gesteigert. Zum Vergleich dazu: In Bayern sind aktuell nur bis zu drei Hektar möglich.
 

Die erste wissenschaftliche Kartierung Ende Juni 2020

Foto links: eine Mistbiene - keine echte Biene, sondern eine Schwebfliegenart                             Foto rechts: eine Andrena labiata

Ende Juni war die Master-Studentin der TU München zur ersten Kartierung auf dem summenden Acker.
Bis sie uns wissenschaftlich fundierte Neuigkeiten mitteilen kann, "wird es noch eine Weile dauern, da ich dafür noch nicht genug Daten aufgenommen habe. Doch bis dahin schicke ich gerne ein paar Schnappschüsse ... ;-o))"

 
Der summende Acker Ende Juni 2020


Unser summender Acker wächst und gedeiht. 

Doch schauen und staunen Sie selbst ...

Bild links: Rote Taubnessel, Saatleindotter und Buchweizen
Bild links unten: Saatleindotter
Bild rechts unten: Gelbsenf mit Honigbiene

 
Start der wissenschaftlichen Begleitung

Mitte Juni war die erste wissenschaftliche Begehung. 

Die Masterstudentin, die die Forschung auf dem summenden Acker in diesem Jahr durchführen wird, konnte sich einen ersten Eindruck machen und ihre Bestäuberkartierung beginnen. Gemeinsam mit Professor Hanno Schäfer von der TU München und mir konnte sie bei der Begehung schon viele der ausgesäten Arten finden.


Die Kulturarten Buchweizen, Gelbsenf und Öllein haben mit der Blüte begonnen. Die ausgesäten Wildkräuter sind schon gut entwickelt, doch von der Blüte noch weit entfernt.


Dafür ist jedoch viel aus der lokalen Samenbank aufgegangen: zum Beispiel Melden und Gänsefuß, doch auch Taubnesseln und Ackerröte. Auf diesen Blüten tummelten sich bei der Begehung schon einige Ackerhummeln und ein paar andere Insekten.

 
Aus`gsät is!

Am 28. April 2020 war`s endlich soweit: Wir haben ausgesät! 
Endlich war Regen angekündigt, den es nach der Aussaat so dringend braucht. Und der Regen hat sich ja auch eingestellt.

Jetzt heißt`s a bisserl geduldig sein und hoffen, dass Petrus - in Kooperation mit unserem wachsenden Umweltbewusstsein - die richtige Mischung aus Sonne und Regen schickt, damit unser Saatgut auch wächst und gedeiht. Und wenn Sie ganz genau hinschau`n: Es sprießt schon ... 

Bei der Aussaat ...
Es sprießt schon ...


Informationsabend - verschoben auf einen späteren Termin!

Am 31. März 2020 laden wir Sie herzlich ein zu unserem zweiten Informationsabend. Diesmal treffen wir uns im EineWeltHaus in München in der Schwanthaler Str. 80 (Kleiner Saal im 2. Stock)


Referent an diesem Abend wird Professor Dr. Hanno Schäfer sein.  Er ist Professor für Biodiversität der Pflanzen am Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt der TU München.
In seinem Vortrag geht es um die Auswahl und Zusammenstellung unseres Saatguts sowie die von ihm geleitete wissenschaftliche Begleitung. Beide Themen stehen natürlich auch im Bezug auf Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten.

Beginn: 19 Uhr
Anmeldung bitte unter summender-acker@erich-klas.de


Copyright: TUM / Heddergott


Informationsabend bei der GLS Bank

Im Frühjahr 2019 wurde bei der Veranstaltung „GLS Bank erleben“ in München der Samen gesetzt. Jetzt geht die Saat auf. Eine Idee wurde zum Projekt und die GLS Bank zum Kooperationspartner.


Am 03. Dezember 2019 waren wir deshalb mit einem Informationsabend in den Räumen der GLS Bank zu Gast. Herzlichsten Dank, dass wir diese Gelegenheit hatten und vierzig interessierten Gästen das Projekt vorstellen konnten.

Referent des Abend war Dr. Andreas Fleischmann von der Botanischen Staatssammlung in München. Er ist Experte für Wildbienen

In seinem begeisternden Vortrag lud er uns ein in die spannende und nützliche Welt der Wildbienen und er zeigte auf, warum unser Projekt so wichtig ist und wie es uns gelingen kann. 

Wir bedanken uns auf diesem Wege noch einmal herzlichst bei ihm für sein Wissen, sein Engagement und seine Begeisterung!


Informationen aus dem Vortrag finden Sie hier ...

Wissenswertes aus dem Vortrag